Bremsen ungleich – Federn vielleicht?

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    • Bremsen ungleich – Federn vielleicht?

      Hallo allerseits!
      Der eigentlich sehr wohlgesonnene GTÜ-Prüfer hat mir heute zum wiederholten Male keine Plakette gegeben, weil meine Bremse hinten rechts 50% weniger bremst als die linke. Die Handbremse allerdings wirkt super und auf beiden Seiten gleich. Jetzt haben sich schon einige schlaue Leute an der Bremse versucht, denen aber langsam die Ideen ausgehen. Ich habe das Problem im Prinzip seit dem ich das Auto habe (keine Ahnung, wie ich vor zwei Jahren durch die Hauptuntersuchung gekommen bin).
      Der Radbremszylinder ist schon mal ausgetauscht worden, Beläge und Trommeln sind unauffällig.
      Jetzt fragen wir uns gerade: Kann es vielleicht daran liegen, dass da zu starke Aftermarket-Federn eingebaut sind? Falls ja, was macht man da?
      Viele Grüße,
      Flux
    • Ich würde nach und nach Teile von links nach rechts tauschen. Irgendwann ist der Fehler auf der anderen Seite.
      Man kann natürlich nicht jedes Mal auf den Bremsenprüfstand. Aber vielleicht sieht man den Effekt auch bei einer Vollbremsung auf Sand oder Schotter?
      All parts must swim in oil :roll:
    • Udo500 schrieb:

      Radzylinder oder Bremsschlauch
      Bremsschlauch, würde ich auch vermuten, zumal der Radbremszylinder schon mal gewechselt wurde. Diese Bremsschläuche wachsen manchmal total zu. Hatte ich auch schon mal und kam aus dem Staunen nicht mehr raus, dass das Ding echt dicht war. Beide Seiten tauschen!
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    • Ja, Bremsschläuche können schon dafür verantwortlich sein (auch bei anderen KFZ…. nicht nur 5ooer:-) ) Aber wenn Deine Bremse aufmacht, würde ich die Bremsschläuche erst an 2.Stelle austauschen.

      Ich :bowl: vermute , dass zwei unterschiedliche Radbremszylinder verbaut sind. Äußerlich schauen sie fast gleich aus, und vielleicht hat man einfach den eingebaut den man zur Verfügung hatte ohne auf den richtigen Durchmesser zu achten.
      Es gibt ja vom Durchmesser unterschiedliche für hinten (ich meine F und L=19,05mm und R= 15,825)……
      Messe mal die Kolbendurchmesser.

      sollten auf der „schwachen Seite „ Federn mit stärkerer Zugkraft verbaut sein, ist der Bremsdruck generell auf dem gesamten System schwach.
      Schon mal auf dem Bremsenprüfstand mit mehrmaligen Pumpen versucht?

      Oder die Handbremse so ca. 2 Zähne anziehen ( bis Beläge fast an Trommeln anliegen)?
      Das natürlich nur zur Findung des Fehlers und NICHT UM DEN INGENIEUR ZU BEFRIEDIGEN!

      Bremse MUSS PASSEN! Keine Kompromisse oder Selbstbeschiss !
      Viel Erfolg!
    • Hat ein bisschen gedauert, aber des Rätsels Lösung war: Ungleiche Radbremszylinder. 100 Punkte für diejenigen, die darauf getippt hatten, aber vielen Dank an alle, die hier beim Am-Kopf-kratzen mitgeholfen haben.
      Viele Grüße!
    • Flux schrieb:

      Hat ein bisschen gedauert, aber des Rätsels Lösung war: Ungleiche Radbremszylinder. 100 Punkte für diejenigen, die darauf getippt hatten, aber vielen Dank an alle, die hier beim Am-Kopf-kratzen mitgeholfen haben.
      Viele Grüße!
      hab mir schon so was in der Richtung gedacht,
      das hat nichts mit 100 Punkten zu tun.

      Wer so an Bremsen arbeitet sollte es lieber sein lassen!
      das ist die erste Grundregel die man lernt!
      Was du auf einer Seite machst wird auch auf der anderen Seite gemacht!!!

      der linke Schuh ist doch noch gut, als nur einen rechten kaufen???

      hast du auch vorne rein geschaut was da verbaut ist?
      auch vorne zu hinten sind die Durchmesser wichtig, das merkt man erst bei einer Vollbremsung und nicht auf dem Bremsenprüfstand!

      also alles aufmachen und nachmessen was verbaut ist!!!

      Ob die Kiste jetzt TÜV hat ist dabei völlig irrelevant!
    • Udo500 schrieb:

      eigentlich durfte man Radzylinder nur Paarweise verkaufen.

      Bremsbeläge gibt es ja auch nur für links und recht im Satz.

      Udo, da hast du schon recht, aber was ist dann mit dem Unterschied RBZ vorne zu hinten?
      Sogar die Unterschiede in dem Modellreihen?
      Auch da könnte es zu Verwechslungen kommen.

      Bremsen sind ein heikles Thema gerade bei Oldtimer ohne Verstärker und Zweikreissystem.
      Schrauben alleine genügt nicht, da gehört doch Fachwissen dazu und ruhiges arbeiten.
    • falsche Radzylinder gab's auch schon oft bei alten VWs wo lastabhängige Bremsventile aufgekommen sind.
      Ohne die kleineren mit die größeren

      da würden auch oft die falschen eingebaut

      also betrifft das nicht nur unser uralt Eisen

      und nie drauf verlassen was drin war, kann ja auch schon falsch sein.

      hab schon die gefährlichsten Kombinationen vorgefunden.

      und eben sobald man einen falschen findet alles kontrollieren.