Schweisspunkte lösen

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    • Schweisspunkte lösen

      den teilweise von innen durchgerosteten komplett durchgehenden Querholm (Hutblech) am Bodenblech (126iger) muss ich erneuern. Dazu muss ja der alte Holm raus, abflexen zu schwierig und macht zuviel kaputt. Ich möchte die Schweisspunkte entfernen ,am besten wohl von oben durch das Bodenblech, was noch gut ist. Dann möchte ich den neuen Holm vom Innenraum her wieder einschweissen. Richtig so? Sitze und Fussmatten raus, Blech säubern, dann sieht man hoffentlich die Schweisspunkte. Hab ich so noch nie gemacht.Nun gibt es Schweisspunktbohrer und Schweisspunktfräser, was ist da besser? Wieviel mm Durchmesser sind angebracht, 6? 8?
    • Moin Pit,
      ich habe mir eine Satz bzw. mehrere Schweißpunktbohrer zugelegt: 6,8 und 10mm.
      Manchmal waren die Schweißpunkte etwas „verlaufen“. Dann konnte ich mit dem nächst größeren Bohrer weitermachen.
      VG
      Achim
      Nobody is perfect ^^
      Und wenn Du meinst, kleine Dinge können nichts bewirken,
      dann hab mal eine Mücke nachts im Zelt 8o .
      (aus der Zeitung)
    • Der Profi, der nicht durchbohren will nimmt dazu eine Schleifscheibe, Flex geht auch und trägt von unten im Bereich des Schweisspunktes das Blech ab.
      Um den Schweispunkt verfärbt sich dann kurz bevor du durch bist das Blech blau bzw fängt an zu glühen.
      Wenn du es richtig machst, bleibt das zu erhaltende Blech ohne Schaden.
      Hier ein Beispiel von einer R Traverse, die zu einer F-Traverse umgebaut würde.
      Dort ist es besonders heikel, da das untere Blech dünner ist und du sofort durch bist.
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      Weil i mi frog, zwengs wos soll i mir eine Diabetes anfressen, Wo i's mir hersaufen ko.
      (Gerhard Polt)
    • Das Nicht-Durchbohren geht auch mit den Schweißpunktbohrern aber nur ganz vorsichtig. Meistens geht die Zentrierspitze doch durch.
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      (aus der Zeitung)
    • Genau das ist das Problem bei Schweißpunktbohrer mit Zentrierspitze.
      Wenn du mit 6 gebohrt hast und du nicht alles erwischt hast, kannst du schlecht mit 8 oder 10 nachbohren, weil die Zenrierspitze nicht greift.
      Es gibt auch spezielle Zangen, die zentrieren den Schweißpunktfräser, ohne Zentrierspitze, die Tiefe kannst du einstellen, aber das geht nur am Rand.
      Für jemanden, der das nicht beruflich macht sind Entweder deine Bohrer mit Zentrierspitze und Durchbrüchen wegen mangelnder Übung oder das abschleifen des Abfallblechs (besser) machbar.
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      (Gerhard Polt)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bodensee_Ralf ()

    • dann ist wohl ein Schweisspunktfräser besser, der hat ja eine federgelagerte Zentrierspitze und geht nicht so schnell durch. Abflexen von unten, Och nö, ich möcht gern den von unten angepressten neuen Holm von oben durchs Bodenblech fixieren und den Holm nicht vorher löchern.
    • Entfernen und neu Anschweißen sind zwei getrennte Vorgänge. Ich würde erst mal den alten Holm von unten abflexen und alles plan und blank schleifen. Und wenn du von oben schweißen willst, dann bohrst du hinterher ins Bodenblech Löcher und verschweißt von oben.
      All parts must swim in oil :roll:
    • genau das möchte ich ja, vom Innenraum den neuen intakten Holm ohne vorgebohrte Löcher in ihm von oben punktschweissen, so wie ab Werk. Aber dafür muss ich die vorhandenen Schweisspunkte vom alten Holm vorher von oben oder unten ausbohren , dann brauch ich keine neuen Löcher in das noch gute Bodenblech machen. Wenn ich den maroden Holm von unten her abflexe, geht mir wohl viel noch gutes Bodenblech flöten, dann kann ich auch gleich das gesamte Bodenblech um den Holm drumrum mit der Flex raustrennen und neu machen. Oder einfach den Perfektionismus beiseite schieben und für die nächste HU den maroden Holm mit Aluspachtel schick machen. Aber fies, das alle Holme am Unterboden von den (letzten?) 126igern anscheinend absichtlich unbehandelt dem Verfall preisgegeben wurden. Pfui!
    • pit schrieb:

      so wie ab Werk
      also Punktschweißzange?

      da brauchst du aber eine mit langen Auslegern

      schätze so um 70cm

      (1,2m ist das Bodenblech und die Schweller kommen noch dazu)


      oder meinst du doch mit der Eisenspritze? (Schutzgasschweißen)

      Schweißpunktbohrer mache zu große Löcher
      Rattenfahrer :auto:
      schraubst du noch oder fährst du schon :?:


      ich habe auch keine Lösung :doof:
      aber ich bewundere das Problem :daumen:
    • Wenn du den alten Holm abflext musst du ja nicht das Bodenblech beschädigen. du lässt einfach die beiden angepunkteten Streifen stehen und schneidest nur das "U" ab.
      Dann nimmst du eine Schleifscheibe und schleifst die Schweißpunkte weg. Dann hast du ein unbeschädigtes Bodenblech.
      All parts must swim in oil :roll:
    • Klaus schrieb:

      Wenn du den alten Holm abflext musst du ja nicht das Bodenblech beschädigen. du lässt einfach die beiden angepunkteten Streifen stehen und schneidest nur das "U" ab.
      Dann nimmst du eine Schleifscheibe und schleifst die Schweißpunkte weg. Dann hast du ein unbeschädigtes Bodenblech.
      Genau so :thumbsup:
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      (Gerhard Polt)
    • ne, hab keine Punktschweisszange, meinte
      punktuell schweissen und keine durchgehende Schweissnaht. Hab Denkfehler gemacht, das Durchbohren ist ja schnurps, wenn ich vom guten Blech (Innenraum) aus den maroden Holm durch eine Schweisspunktfräse entferne, kann ich durch die dann im Bodenblech entstandenen Löcher ja von Oben den neuen Holm verschweissen. Flexe ich nur den Hut ab und Schweiss die neue Krempe auf die noch gute alte, geht auch, trägt aber dick auf mit doppelter Krempe und man sieht's von unten. Die Längs Verstärkungsholmlaschen kommen dann wieder dran. Oh ja, da muss man sich Zeit lassen, wenn's gut werden soll.