Fiat 500D - Radlager hinten

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    • Fiat 500D - Radlager hinten

      Hallo zusammen,
      komme gerade vom TÜV - leider kein Stempel für unseren D von 1964 aus Italien. Radlager hinten rechts sei ausgeschlagen.
      Finde kein Radlager für den D bei den üblichen Verdächtigen. Kann mir jemand weiter helfen. Nachstellbar dürfte das hintere Lager ja nicht sein - oder?
      Vielen Dank
      Uwe
      Gnomo, 500 D, Bj. 1964 in dunkelblau
      Gnomos bester Kumpel: Saab 96, 2-Takt (1961) aus Nordschweden
      Auch echte Italiener: Vespa PX 125 (81) und V50 Special (71)

      Achtung: Ich bremse auch für grosse Autos!
    • Cameo schrieb:

      Nachstellbar dürfte das hintere Lager ja nicht sein - oder?
      schon, aber wenn schon der TÜV sagt ausgeschlagen, also erhebliche lose feststellt und du ziehst es jetzt nach,

      bekommst vielleicht auch den TÜV Stempel, aber das geht in der Regel dann sehr schnell ganz kaputt

      mach ein neues rein.

      Radlager hinten sind alle gleich von N bis Keks

      sollten eigentlich alle Händler vorrätig haben.

      Montageanleitung findest du hier auch unter Anleitungen

      (bei der Stauchbuchse gibt es was zu beachten, ist aber auch kein Hexenwerk)


      geht zwar um den Ruckdämpfer, aber auch wie man das Radlager einstellt

      Klick Ruckdämpfer tauschen

      Radlager find ich gerade nicht,......
      der Rattenfahrer :auto:


      ich habe auch keine Lösung :doof:
      aber ich bewundere das Problem :daumen:
    • Also die Aussen - Lockmaße sind beim D anders als beim F und Co.
      Wenn du das noch nie gemacht hast, dann sei dir bewusst davon hängt dein Leben ab.
      Lies mal Ruckdämpferwechsel in den Anleitungen, Suche nach Stauchbüchse, Rad verlieren, keine Bremse usw.
      Die Sterbesrate ist bei 6-Jährigen am niedrigsten also esse ich wie ein 6-Jähriger. :D
    • So kann Entwarnung geben. Klaus, keine Sorge um mich, mein Kumpel ist Italiener mit lebenslanger 500er Schraubererfahrung und den kann ich jederzeit als Backup anrufen, per Video zuschalten oder in meine Werkstatt holen.
      Antriebswelle gelöst (habe die dickeren vor einigen Jahren schon eingebaut), Splint raus unspd siehe da die Mutter nach aussen war locker. Mit Videounterstützung meines italienischen Kumpels angezogen und Spiel war weg. Splint rein und Antriebswelle wieder festschrauben und fertig. Noch mal Danke für eure Tipps und Fürsorge!
      Uwe
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    • Das mache ich,
      Klaus ich hatte die Welle bzw. das Lager nicht selbst montiert, was kann man falsch machen ausser, dass die Mutter zu schwach angezogen wurde?
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    • Cameo schrieb:

      ... was kann man falsch machen ausser, dass die Mutter zu schwach angezogen wurde?
      Man kann die Stauchbuchse weg lassen oder man staucht die Stauchbuchse zu viel, dann macht man beim Festziehen das Radlager kaputt bzw. das Rad dreht sich zu schwer. Und daher zieht man die Mutter nicht fest genug an.
      All parts must swim in oil :roll:
    • Sehr nützlich war die Anleitung hier auf die mich Udo hingewiesen hat. Rad dreht sich nach wie vor leicht, wie dort beschrieben und das Lager wackelt nicht mehr.
      Ich werde aber mit dem Auto zum Abschlusscheck zu meinem italienischen Kumpel fahren, schon telefoniert.
      Gnomo, 500 D, Bj. 1964 in dunkelblau
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    • Cameo schrieb:

      Sehr nützlich war die Anleitung hier auf die mich Udo hingewiesen hat. Rad dreht sich nach wie vor leicht, wie dort beschrieben und das Lager wackelt nicht mehr.
      Wenn du die Anleitung gelesen hast, sollte dir auffallen, dass das Rollmoment berücksichtigt werden muss, die Stauchbüchsen gewechselt werden sollten und das Drehmoment der grossen Mutter korrekt eingestellt sein muss.
      Rad „wackeln“ als Kontrolle reicht hier nicht.
      Sonst läuft dir das Hinterrad während der Fahrt vorab.
    • Noch mal ne Rückmeldung zur euren Anmerkungen: Italienischer Freund der wirklich sein Leben lang 500er restauriert, tunt und zu Cabrio umbaut meint: Zwei Radschrauben rein, halten und dann mit Gefühl kräftig immer mehr anziehen, aber so dass das Rad noch leicht läuft. Habe das mit einer mittleren Ratsche gemacht und dabei drauf geachtet, dass das Rad noch gut läuft. Anschließend den Test mit dem angehängten Gewicht, wie hier beschrieben - hat gepasst.
      Ich danke euch für eure Ratschläge, fahre auf jeden Fall zur Endkontrolle noch zum meinem Profi - gleich am Donnerstag. Schraube ist aber fest, Lage hat kein Spiel, Splint ist erneuert und zu fest ist es garantiert nicht (gefühlt und nach der hier beschriebenen Messmethode). Auf das Anziehen mit einem Drehmomentschlüssel habe ich verzichtet, da hier ja beschrieben ist, wie es mit dem Gewicht geht. Wenn mir noch jemand das korrekte Drehmoment schreibt (wenn das so pauschal geht), dann gerne, ich kann ja dann noch mal übeprüfung.

      Uwe
      Gnomo, 500 D, Bj. 1964 in dunkelblau
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    • Das Problem ist, wenn die Stauchbüchse nicht entsprechend gestaucht wird, entsteht zu wenig Vorspannung und die Mutter wird wieder lose.
      Du denkst jetzt, ja da ist doch noch der Splint, der rottelt sich mit der Zeit ab, denn bei jedem Lastwechsel wackelt die Mutter. In meinem Schrauber leben hab ich das schon min 10x gesehen.
      Ich sag nichts gegen deinen Schrauber Freund, aber Alter schützt nicht vor Dummheit.
      Es wäre nicht der erste, der das hintere Radlager nicht wie es die Konstruktion verlangt behandelt.
      Normal brauchst du min 1m besser 1,5m langen Hebel um die Stauchbüchse vorzuspannen.
      Mit ner Ratsche bekommst du nie die Vorspannung der Mutter hin.
      Jetzt denkst du, dann ist das Lager zu fest, ja genau, deshalb brauchst du ne NEUE Stauchbüchse und stauchst die mit brachiale Gewalt, bis der Rollwiderstand passt.
      Die Sterbesrate ist bei 6-Jährigen am niedrigsten also esse ich wie ein 6-Jähriger. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bodensee_Ralf ()

    • Cameo schrieb:

      Wenn mir noch jemand das korrekte Drehmoment schreibt (wenn das so pauschal geht) ...
      Nee, so pauschal geht das eben nicht, wie @Bodensee_Ralf schon schrieb. Eigentlich müsste eine neue Stauchbuchse rein, die dann mit über 150 Nm gestaucht wird. Du solltest also mit weit über 70 Nm die Mutter anziehen und das Rollmoment muss hinterher immer noch passen.
      All parts must swim in oil :roll:
    • Hallo Klaus,

      verstehe ich Deinen Eintrag richtig, bzw. kann ich davon ableiten, dass ich ca. 150Nm Anzugsmoment benötige, um das Radlager bzw. die (neue) Stauchbuchse vorzuspannen, und das Rad wird dann entsprechend der Anleitung mit Gewicht noch frei laufen?

      Versteh mich nicht falsch, ich will nicht stur nach Drehmoment gehen, nur ein Gefühl bekommen wie stark man die Mutter zum Einstellen anziehen muss.

      Danke und Gruß
      Elmar

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OlympiaP2 ()

    • Das hängt auch etwas von der Stauchbuchse ab. Es waren/sind einige am Markt, die man nicht einmal mit 250 Nm gestaucht gekriegt hat. Aber normalerweise braucht man so 150 - 200 Nm.
      Ich mach's inzwischen mit dem Schlagschrauber "nach Gefühl". Mit etwas Übung geht auch das.
      All parts must swim in oil :roll:
    • OlympiaP2 schrieb:




      Versteh mich nicht falsch, ich will nicht stur nach Drehmoment gehen, nur ein Gefühl bekommen wie stark man die Mutter zum Einstellen anziehen muss.
      Wenn du Stauchbüchsen findest, die sich gut stauchen lassen, merkst du beim festziehen der grossen Mutter den Staucheffekt. (mit Gefühl arbeiten)
      Das benötigt eben ca. 150 Nm
    • hjmei schrieb:

      ca. 150 Nm

      Klaus schrieb:

      150 - 200 Nm
      ich glaub das verwirrt viele.

      die Mutter wird nicht mit Drehmoment angezogen, sondern so fest bis das Radlager das richtige Rollmoment hat.

      die Nm angaben sollen einen nur klar machen was da auf einen zukommt.

      langer Hebel ist Pflicht, Rohr zum verlängern um da hinzukommen ist völlig normal.
      der Rattenfahrer :auto:


      ich habe auch keine Lösung :doof:
      aber ich bewundere das Problem :daumen: