Antriebswellen Rennsportqualität (Lavazzawellen) für Fiat500

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      Udo500 schrieb:

      müsste das nicht kraftschlüssig heißen ?

      Welle kürzen? Hinter der Verzahnung abtrennen und auf die Welle setzen?

      ich denke da gerade an eine Reparatur ohne das Getriebe ausbauen zu müssen

      fehlt dann noch ein Zwischendruck zum Ruckdämpfer
      Kraftschlüssig? ..irgendwann schon.

      Ich wollte nicht die Welle abdrehen, sondern das Schiebestück. Ein Ausbau der Wellen ist somit nicht notwendig.
      Wenn ich das Schiebestück durch eine Klemmscheibe von außen zusammendrücke ist die Verzahnung irgendwann formschlüssig. Klar, ab Nullspiel kommt es auch zu einem Kraftschluss, besonders auffällig in Schieberichtung.
      Die Frage die sich stellt ist nur, ob nicht das ausgedünnte Schiebestück am Übergang "abgedreht zu original" hält. Wieviel ich abdrehen muss um das Spiel in der Verzahnung weg drücken zu können ist noch unklar. Zu wenig, dann klappt das mit der Formänderung nicht, zu viel, dann bricht mir das verzahnte Stück ab.

      Das Moment würde weiter über die Verzahnung des Schiebestücks übertragen, nur eben flächig und nicht nur über zwei ständig wechselnde Spitzen.
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      @steyr-martin

      Kurze Frage: die Schiebestücke heißen doch sicher so, damit sich die Wellen bei Längenveränderung
      (ein-und ausfedern) in den Schiebestücken axial bewegen können, oder? Wenn ihr die klemmt oder
      verschweißt, geht das nicht mehr. Ist denn diese axiale Bewegungsmöglichkeit auf der Getriebeseite
      ausreichend? Wenn ja und evtl. bereits getestet, dann wäre ja eine spielfreie Naben-/Welleverbindung am
      Ruckdämpfer die Lösung - und das Material der Schiebestücke zweitrangig.

      Gruß
      Juergen :winke:
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      'ndunderi schrieb:

      @steyr-martin

      Kurze Frage: die Schiebestücke heißen doch sicher so, damit sich die Wellen bei Längenveränderung
      (ein-und ausfedern) in den Schiebestücken axial bewegen können, oder? Wenn ihr die klemmt oder
      verschweißt, geht das nicht mehr. Ist denn diese axiale Bewegungsmöglichkeit auf der Getriebeseite
      ausreichend? Wenn ja und evtl. bereits getestet, dann wäre ja eine spielfreie Naben-/Welleverbindung am
      Ruckdämpfer die Lösung - und das Material der Schiebestücke zweitrangig.

      Gruß
      Juergen :winke:
      Ne, beim Federn müssen die sich nicht bewegen. Könnten die auch fast nicht. Zwischen Antriebswelle und Steckwelle sind nur wenige mm und die Feder drückt da auch noch die Antriebswelle nach innen. Im normalen Betrieb findet die Bewegung im Getriebe statt

      Udo500 schrieb:

      ....Schiebestück durch eine Klemmscheibe von außen zusammendrücke .....
      Ohne Schlitze glaube ich da nicht dran

      wobei durch die Schlitze wiederum Sollbruchstellen entstehen können....
      Das wäre auch meine Befürchtung. Daher original auch als ggf. angehängt. Klar, rundes Loch am Ende des Schlitzes hilft und man müsste auch nur eben mal auf das nächst mögliche glatte Maß runterdrehen, Schlitz ist trotzdem Scheiße.

      Daher die Frage: Was passiert, wenn Du das Schiebestück z.B. auf 35mm abdrehen würde?.
      (was bei 30mm, was bei 40mm ...hab leider kein Schiebestück zur Hand um zu messen was mx. möglich ist)

      a) reicht das, um das Spiel auf 0mm wegzudrücken zu können - Diese Spannelemente bauen ja eine wirklich erstaunlich hohe Kraft auf.
      b) zerplatzt mir der Mist, wenn ich versuche den derart zu verformen?
      c) ist das Schiebestück dann am Übergang noch stabil genug?

      Um die volle Klemmkraft bei einer 24mm Welle zu erreichen müsste ich ja einen 30mm Außendurchmesser wählen. Das will ich aber garnicht. Ich möchte ja nur das Spiel auf 0 bekommen.
      Wenn so eine Scheibe nun in der Lage ist eine Nabe mit 30mm auf eine Welle von 24mm soweit zu drücken, dass ich selbst ohne Zähne mehr als 350Nm übertragen kann (D44-d32=1200Nm), dann bekomme ich doch vermutlich auch mit einer 44mm Schrumpfscheibe das Schiebestück auf 0-Spiel drücken :?: :?: :?:

      Ich habe da verschiedene Ausführungen der Servomotoren von Lenze im Hinterkopf: Ausführung mit Passfeder = Bei starken Lastwechseln zerlegt es Dir die Passfeder / die Ausführung mit erschreckend dünner Hohlwelle + Schrumpfscheibe hält


      rentnerwagen schrieb:

      Ich hab noch keine Welle kaputt bekommen.
      Es ist immer nur das Schiebestück zahnlos geworden.
      Glück gehabt. Ich schon. Etliche. Die letzten Wellen waren im Sommer an dem Auto von Frosch und das bei einem Originalmotor. Wir haben dann auf die Schnelle geschweißt und nur weil die Wellen klapperten (fehlender Federring unter den Gleitsteinen) hat Frosch die Wellen nach rund 1000km ausgetauscht.

      Und nebenbei: originale 126ger Wellen sind deutlich besser. Passen aber eben nicht beim 500ter.

      Der Ersatz für den 500ter war vor nicht allzu langer Zeit eine völlig Katastrophe, heute sind sie nur noch "schlecht". Lavazza ist toll, aber auch selten und teuer und für relativ normale Motoren eindeutig "Perlen vor die Säue" .... aber eben die einzige echte Alternative zu dem üblichen Reproschrott.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von steyr-martin ()

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      Klaus schrieb:

      Hat schon mal jemand 126er Wellen gekürzt? Also nicht am Ende sondern mit durchschneiden und kürzen, auf kleineres Maß runter drehen, Verbindungsrohr drüber schieben und anschweißen.
      Könnte doch halten, oder?
      die Überlegung hatte ich auch schon mal
      allerdings mit Bohrung und Passstück
      aber nicht kürzer sondern länger für Breitbau


      aber jetzt mal realistisch, die Lavazza halten, und so teuer sind die ja nun auch wieder nicht.

      egal was wir uns hier gerade für Basteleien ausdenken.
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      ich denke, hier werden die Begriffe Formschluss und Kraftschluss durcheinander geworfen.
      Formschluss kann sowohl spielbehaftet als auch spielfrei realisiert sein, siehe Antriebswellenverzahnung. Realsierung durch Geometrie.

      Kraftschluss gibt es z.B. bei der Kupplungsscheibe. Realisierung durch Reibung