Getriebereparatur

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    • Getriebereparatur

      Momentan zerlege ich ein uraltes 770er Getriebe.
      Weiss jemand, wie man die Vorspannung der Diff-Lager einstellen kann ? - ohne das in der Anleitung angebene Spezialwerkzeug! (oder hat das jemand?)
      Viele Grüße
      Jürgen
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    • Hallo Jürgen,

      ich sehe, Du warst in Waiblingen.
      Das Getriebe habe ich auch gesehen, habe aber dann doch lieber andere Teile von wolle gekauft...
      :thumbsup:
      Die ganze Welt ist voll
      von Sachen und es ist
      wirklich nötig, dass
      jemand sie findet
      Pippi Langstrumpf

      Damen mit unverdeckten Hutnadelspitzen sind von der Beförderung ausgeschlossen
    • Lagervorspannung

      Fiatos schrieb:

      Wie ist die Lagervorspannung denn angegeben? Bei den früheren 600ern wurde das doch in zehntel mm angegeben, oder?
      Hallo Fiatos,
      ja, die Vorspannung ist jew. 0,1mm. Die im Handbuch angegebene Messvorrrichtung habe ich nicht. Vielleicht kann ich was mit Messuhr und Magnethalter improvisieren.

      Hallo Alfons,
      ja, es ist das Getriebe aus Waiblingen.

      Mal sehen wie gut die Kugellager und Zahnräder aussehen, wenn alles gereinigt ist.

      Grüße
      Jürgen
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    • Differential Einstellung

      Inzwischen bin ich etw. weiter gekommen. Von Done habe ich einige Resteteile bekommen. Davon kann ich die kpl. Differentialteile nehmen und die großen Gehäuseteile. Leider muss man den Eingriffspunkt der beiden Kegelräder wieder auf das Sollmaß hin bekommen. Habe die vorhandenen Teile mit eingebautem Kugellager ausgemessen. Anscheinend ist das Maß 30 mm für das Einstellteil.
      Mit Beilagscheiben will ich das ausgerechnete Maß herstellen.
      Gruß
      Jürgen
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    • Ein Schritt weiter

      So die Gehäuse sind vorgereinigt und die Kugellager eingetroffen.
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    • juergen schrieb:

      weiter gehts nun mit der Einstellung der Differenzialspiele. Musste mir erst ein paar Messvorrichtungen bauen.
      Leider ist die Schrift auf dem Kegelrad bei beiden Diff-Sätzen nicht mehr lesbar. Ich musste mich mühsam an den richtigen Eingriffspunkt der Verzahnung rantasten: Lager abziehen, Beilagscheibe drunter und wieder zusammenbauen und Vorspannung und Spiel einstellen und dann mit Touchierpaste prüfen. Ganze 7 Mal.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von juergen ()

    • Kein Vorschusslorbeer - noch ist das Getriebe nicht fertig und noch läuft es nicht im Auto! Erst dann sehe ich ob ich gut gearbeitet habe.

      Nein, Fachmann bin ich nicht - ich mach das zum ersten Mal.

      Aber wenn man sich etwas einliest und damit beschäftigt, ist es nicht so schwer.
      Du musst lediglich die Einstellringe des Differenzialkörpers rechts und links so anziehen, dass sich das Gehäuse 0,1 mm aufdehnt. Dabei das Zahnflankenspiel 0,08-0,12 prüfen. Zum Einstellen die eine Seite leicht lösen und die andere gegen ziehen - dabei die Messuhr im Auge haben, dass 0,1 Vorspannung erhalten bleibt. Wenn das Spiel passt, prüfst Du den Eingriffspunkt/Druckpunkt mit Touchierpaste. Wenn er zu tief sitzt kommt eine Scheibe unter das Ritzel, sitzt er seitlich daneben, wird über die großen Einstellmuttern korrigiert.

      durch das mehrmalige Abziehen ist allerdings das teure Kugellager beschädigt worden. Nochmals 75€ investiert.Würde ich das nächste mal mit dem alten machen und erst zum Schluss das neue montieren, wenn die Höhendistanzierung passt.

      Die Übersetzung ist Serie.

      Grüße
      Jürgen
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    • Nun ist die Schaltbox dran.
      Die Eingangswelle mit einem Kugellager bestückt. Die Italiener haben immer einen Festsitz und ein Loslager, was fest auf der Welle sitzt aber verschiebbar im Gehäuse.
      Hier lauert auch schon die erste Falle: Man sollte die Verlängerung zur Kupplung auch gleich mit anbringen - es geht zwar auch später ist aber etwas Fummelei.
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      Wer sich noch an das Zerlegen erinnert, merkt beim Zusammenbau gleich, dass sich die Zahnräder auf der Dicken Welle unten nur zusammen mit der oberen Eingangswelle montieren lassen.
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      Erst das 4. Gangrad montiert und die Sychronabe - das Zahnrad vom 1. Gang geht nur zusammen mit der oberen Welle rein. Dann erst das Rad vom 3. Gang montieren.
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      Nun kann man die Zwischenplatte mit den vormontierten Kugellagern draufklopfen - Sinn macht es, die Halteplatte am oberen Lager provisorisch anzuschrauben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von juergen ()

    • Jetzt kann man den Radsatz vom Rückwärtsgang mit Achse montieren (unbedingt Lage mit dem Foto vom Ausbau vergleichen!), dann wird die Halteplatte - die auch die R-Achse hält- an das obere Lager geschraubt.
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      nun muss man die beiden Schaltgabeln an den Platz setzten , erst dann kann die untere Schaltstange mit der Synchronabe eingesetzt werden.
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    • PICT1164.JPGPICT1165.JPG
      Nun kommt der längliche Rastpfropfen in das Loch - bevor die mittlere Schaltstange eingeführt wird.
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      Nun kann der Tachoantriebe mit Kugel (4mm), Scheibe , Kronenmutter und Splint montiert werden.
      Bevor die obere Schaltstange rein kommt noch eine 8mm Kugel in das Loch ( bild oben links)
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      nun die Stange und Schaltgabel vom Rückwärtsgang einschieben - alle Schrauben der Gablen gut fest ziehen.
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