Kleinteile entrosten per Elektrolyse

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      Ich habe jetzt auch mal etwas experimentiert:
      Felg.jpg

      Der Rost wurde ziemlich schnell schwarz und ließ sich einfach "abputzen".
      Die Farbe der Felge hat sich leider nicht abgelöst.

      Ich habe es mit 24 Volt und teilweise um die 10 Ampere versucht.

      Als Opferanode hatte ich ein ca. 40 cm langes Edelstahlrohr.
      Besser anderes Material, länger oder das Werkstück umrunden?

      Gestern hatte ich es mit einer Achschwinge versucht. Dreck, Farbe und den meisten Rost konnte ich danach einfach mit Druckluft entfernen. Das ging gut.

      Parallel dazu versuche ich es mit Essigessenz.
      Funktioniert gut, dauert aber ewig. Eventuelle habe ich die Essigessenz auch nur zu sehr verdünnt.

      Erster Versuch waren Radkappen vom 126, stark verrostet und mit mehre Schichten lackiert.
      Nach 6 Wochen waren Rost und Farbe KOMPLETT weg.

      Aktuell hab ich einen Heizungskanal in der Brühe liegen.
      Ausgangssituation wie immer mit einer dicken Schicht Rost überzogen.
      Nach einer Woche war der Rost größtenteils weg.

      Hei.jpg

      Als nächstes versuche ich es mit purer Essigessenz.
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      Ja, Edelstahl ist nicht ideal! Am besten eben Eisenschrott!
      Die Opferanode oberhalb des Elekrolyten rausstehen lassen und nicht das Kabel oder die Klemme in der Brühe betreiben.
      Löst sich sonst recht schnell auf!

      Immer schön im Freien betreiben, es entsteht bei der Elektrolyse Knallgas!!!
      :prof:

      Je näher die Elektroden beieinander sind, desto heftiger der Effekt! Aber mit 5-10 cm Abstand läuft das recht gut und kontenuierlich!

      Gruß, Werner
      Es kann nur Einen geben .....
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      Die Anode solte aus Edelmetall sein, Edelstahlblech hat sich bewährt.
      Säure ist nicht so effektiv wie Salz.
      Aber Kein Speisesalz verwenden, da es dann Salzsäure gibt.
      Soda (Backpulver) verwenden!
      Bei Felgen verwende ich aussenrum ein Blechring und für innen zwei Ronden, die ich mit Kunsstoffschrauben durch die Radschraubenlöcher befestige.
      Lack geht nur weg, wenn du die Oberfläche ankratzst.
      Der Strom geht nicht durch eine isolierende Kunsstoffbeschichtung durch, kriecht aber mit der Zeit ein paar cm darunter.
      Auf dem Bild siehst du die braunen Kratzer.
      btw. Das ist eine AC-Felge
      Dateien
      Gerade jetzt, wo sich die scheiss Welt immer schneller dreht.
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      Chiemseeumrunder schrieb:

      Ja, Edelstahl ist nicht ideal! Am besten eben Eisenschrott!

      Bodensee_Ralf schrieb:

      Die Anode solte aus Edelmetall sein, Edelstahlblech hat sich bewährt.

      Ich sehe schon, jeder hat sein eigenes Geheimrezept.

      Heute Nachmittag habe ich es ein paar Stunden mit einen Stahlrohr versucht.

      Es ist dabei weniger Strom geflossen und die Flüssigkeit, sowie die Felge wurden bei weitem nicht so warm, wie mit Edelstahl.

      Der Lack löst sich jetzt aber schon in kleinen Stücken ab. Ich denke, ich brauch einfach mehr Geduld.

      ebay222907826915

      Von dem Zeug habe ich eine "Handvoll" in meine Kiste geschmissen und mit normalem Leitungswasser aufgefüllt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von aat126 ()

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