Ölwanne tauschen - Alu statt Blech

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    • Bin auch kein Chemikant...Aber diese Kupferpasten haben ja extra eine Zusammensetzung die das Festfressen verhindern soll. Keinen Plan, was da alles drin ist. Glaube aber nicht, daß das nur Kupfermehl oder sowas ist!
      Ich würde halt nur nicht den Tipp geben ausgerechnet VA-Schrauben in unsere doch recht alten und zum Teil schon ausgenudelten Gewinde im Motorblock zu drehen.
      Das haben auch schon viele Mopedfahrer erfahren dürfen, die diese Schrauben extra gegen den ewigen Gammel eingesetzt haben...Ich persönlich hab auch noch nie VA-Schrauben in Alu ab Werk gesehen!
    • Original von 90SS
      Original von ascifahrer83
      V2A Schrauben haben an einem 500 nichts zu suchen.
      Und an der Ölwanne sowieso nicht, da rostet nichts, weil die Schraubenköpfe unter ner fetten Ölschmodderschicht konserviert sind :)
      Falsch! V2A Schrauben haben i.d.R. in Alu nix verloren, weil sie dort richtig festbacken können!
      Ansonsten habe viele VA-Schrauben am Fifi.
      Korrosion ist die eine Sache Festigkeit die Andere. Edelstahlschrauben haben in der Regel eine deutlich geringere Festigkeit als "normale" Stahlschrauben gleichen Durchmessers und das kann gefährlich werden wenn si zB. am Fahrwerk eingesetzt werden !

      Gruß
      Sören
    • Ne Klaus das ist so ne Art Federstahl, aber wenn du da dann Edelstahlschrauben eindrehst, drehst du den Helicoil sicher beim rausdrehen wieder mit raus.
      Das einzige mal, wo ich Edelstahl in Alu probiert habe ist bei den Auspuffkrümmern.
      Grund war, weil die verzinkten da auch sofort wieder rosten.
      Die fressen sich ins Alu, und haben zu wenig Festigkeit.
      Ganz schlimm ist es, wenn du Edelstahlschrauben mit Edelstahlmuttern verwendest.
      Ein mal richtig angezogen und schon sind die verschweißt.
      Ohne Montagepaste nie verbauen.
      Lieber gut verzinkte Schrauben verbauen.

      Edit: Markus Google weis alles
      schrauben-lexikon.de/td4-werkstoffe-edelstahl.asp

      Im Handel sind meist die A2 Schrauben zu bekommen.
      Die haben eine Festigkit von ca 70. Also eher weich.
      Dazu kommen noch die ganz weichen Muttern.
      Ein Ohz Dregg.

      Edit2: M6 nur mit 6 NM anziehen, die Fiatschrauben halten auch 10NM
      aber nicht an der Ölwanne!!!!!!! Da ist das viel zu fest.
      Bevor i mi aufreg, isch mer's lieber Egal.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bodensee_Ralf ()

    • Original von Klaus
      Wie ist das mit den Helicoils, sind die nicht auch aus Edelstahl?

      Also, ich habe gerade mal nen Magneten an nen ENSAT gehalten. Die Dinger sind magnetisch, als kein Edelstahl. Da die ENSAT-Einsätze selbstschneidend sind, müssen die ja ja auch eine gewisse Härte haben. Google sagt:Stahl, gehärtet, verzinkt, dreiwertige Passivierung. Es gibt die Dinger aber auch in Edelstahl, dann sind sie aber nicht gelb sondern sehen aus wie Edelstahl.

      Thomas
      "Es hängt alles zusammen: Wenn man sich am Hintern ein Haar herausreißt, tränt das Auge... "(Dettmar Cramer)



      Kannste so machen!
      Dann isses halt Kacke!


      „Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie“
    • Original von fräsenralf

      Lieber gut verzinkte Schrauben verbauen.



      Das will ich wohl gern unterschreiben. Edelstahlschrauben sind einfach nicht erforderlich, sprich Perlen vor die Säue. Aber deswegen die Attitüde zu verbreiten, dass man stante pede sämtliche jemals aus welchen Gründen auch immer in sein Auto geschraubten Edelstahlschrauben tauschen muss, halte ich einfach für Unfug.
    • Bodensee_Ralf schrieb:

      Ja die innenbelüftete Alu ist schon sehr gut.
      Die Abarth 4L Wanne ist gut und sehr stabil, die einfache von Udo kühlt nicht besser als die belüftete Originale ( gefühlt ) :clown:
      Dann gibt es noch die ganz breiten 2 teiligen, die haben noch mehr Oberfläche.
      Die Verlängerung des Ölschnorchels im Straßenbetrieb birngt nur, das, wenn du den Stopfen verlierst kommst du 500m weiter, weil der Schnorchel dann nicht so früh Luft zieht. Event kommst du gar nicht weit, weil der verlängerte Schnorchel abbricht.

      Genug-
      Die Aluölwanne bringt hauptsächlich Optik.
      Ich greife das alte Thema noch mal auf. Ich plane eine einfache Alu Ölwanne zu montieren. Ich denke dass es sinnvoll ist, das Ansaugrohr zusätzlich zu lagern, ( so wie es Original war ).
      Nach der Montage dürfte das Ansaugrohr ca 1cm oberhalb der Aluwanne hängen.
      Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sich das gerne abrappelt.
      Wer hat inzwischen Erfahrung gesammelt und kann mir etwas dazu sagen.
      wenn jemand alles überholt, ist er ziemlich weit vorne
    • Mir war das mit dem Biegen nicht so ganz geheuer, und daher habe ich auf den Ölwannenboden eine dicke Scheibe mit Flüssigmetall geklebt.
      Hält wunderbar und gibt "ein gutes Gefühl"

      Unterlage f. Ölansaug in Nanni Ölwanne 1.jpg Unterlage f. Ölansaug in Nanni Ölwanne 2.jpg
      Dateien
    • Tommy Tulpe schrieb:

      Original von Klaus
      Wie ist das mit den Helicoils, sind die nicht auch aus Edelstahl?
      Also, ich habe gerade mal nen Magneten an nen ENSAT gehalten. Die Dinger sind magnetisch, als kein Edelstahl. Da die ENSAT-Einsätze selbstschneidend sind, müssen die ja ja auch eine gewisse Härte haben. Google sagt:Stahl, gehärtet, verzinkt, dreiwertige Passivierung. Es gibt die Dinger aber auch in Edelstahl, dann sind sie aber nicht gelb sondern sehen aus wie Edelstahl.

      Thomas
      Es gibt über 1400 verschiedene " Edelstähle", es gibt Nirosta, V2A und V4A, usw., alles ungenormte Begriffe aus der Umgangssprache.
      Und dann gibt es auch magnetischen "Edelstahl", findet man z.B. bei billigen Messern oder Scheren im Discounterangebot.
      Der grobe Unterschied ist martensitisch und austenitisch, es handelt sich(wenn ich mich recht erinnere) um den Kohlenstoffgehalt in %.
      Um in dieser Materie weiter den Durchblick zu behalten kommt man um das Eisen-Kohlenstoffdiagramm nicht herum.
      An Fahrwerken soll(darf?)kein "Edelstahl" verwendet werden, es ist zäh und gibt auf Dauer keinen richtigen Halt.
    • Neu

      Wobei "Nirosta" ein reiner Markenname für verschiedene Materialien ist, während V2A / V4A aus dem Jahre 1912 stammt und für "Versuch 2 (bzw. 4) austenitischer Stahl" der Firma Krupp steht.

      Der Test "magnetisierbar" ist aber für die handelsüblichen rostfreie Stähle durchaus erst einmal zulässig, auch wenn sich z.B. bei 1.4301 (gerne auch V2A genannt) durch gleich gerichtete Bearbeitung eine spürbare Magnetisierbarkeit einstellen kann. So können z.B. die Späne durch stoßende Abnahme magnetisierbar werden. (Aussage: Informationsstelle Edelstahl - Düsseldorf)
      Bei uns war es Abrieb durch ein Kunststoffförderband auf 1.4301-Leisten, der sich am Motor sammelten bis dieser aussah wie ein Langhaarmeerscheinchen.

      Wer nun mit einem Magneten zu seiner Küchenspüle rennt, auch der wir feststellen, dass auch an dieser der Magnet leicht haften bleibt. Liegt wohl auch an der Verformung des Gefüges beim Tiefziehen. Würdest Du die Spüle danach entsprechend anlassen, wäre dieser Effekt wieder weg. Nur ist dazu eben Dein Warmwasser nicht heiß genug ;)
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    • Neu

      Das ist auch Chrom-Stahl und nicht Chrom-Nickel-Stahl.
      BTW. Auch das höher legierte CNS (V2A) rostet unter Luftabschluss.
      Der Rostschutz entsteht durch eine dünne Oxitschicht.
      Dieser ist gerade so weit legiert (Nickel), dass er nicht rostet.
      Es gibt auch Rostahl, der rostet an, aber nicht weiter, der Rost schützt das weiter rosten.
      Ist günstiger und wird oft als dekorative Verkleidungen verwendet, aber auch bei Leitplanken oder auch Brücken.
      Natürlich nicht im Meernähe usw.
      Bevor i mi aufreg, isch mer's lieber Egal.
    • Neu

      S.Gonzales schrieb:

      Tommy Tulpe schrieb:

      Original von Klaus
      Wie ist das mit den Helicoils, sind die nicht auch aus Edelstahl?
      Also, ich habe gerade mal nen Magneten an nen ENSAT gehalten. Die Dinger sind magnetisch, als kein Edelstahl. Da die ENSAT-Einsätze selbstschneidend sind, müssen die ja ja auch eine gewisse Härte haben. Google sagt:Stahl, gehärtet, verzinkt, dreiwertige Passivierung. Es gibt die Dinger aber auch in Edelstahl, dann sind sie aber nicht gelb sondern sehen aus wie Edelstahl.

      Thomas
      Es gibt über 1400 verschiedene " Edelstähle", es gibt Nirosta, V2A und V4A, usw., alles ungenormte Begriffe aus der Umgangssprache.
      Und dann gibt es auch magnetischen "Edelstahl", findet man z.B. bei billigen Messern oder Scheren im Discounterangebot.
      Der grobe Unterschied ist martensitisch und austenitisch, es handelt sich(wenn ich mich recht erinnere) um den Kohlenstoffgehalt in %.
      Um in dieser Materie weiter den Durchblick zu behalten kommt man um das Eisen-Kohlenstoffdiagramm nicht herum.
      An Fahrwerken soll(darf?)kein "Edelstahl" verwendet werden, es ist zäh und gibt auf Dauer keinen richtigen Halt.
      Ich meine es ist nicht der Kohlenstoffgehalt, sondern die Gitterstruktur. Austenit ist kubisch flächenzentriert.

      Klaus schrieb:

      Bodensee_Ralf schrieb:

      Auch das höher legierte CNS (V2A) rostet unter Luftabschluss.
      Wie geht das? Woher kommt der Sauerstoff wenn keine Luft vorhanden ist?
      Es wird keine Luft, sondern Sauerstoff benötigt. Der kann auch in einem Molekül enthalten sein. ZB H2O. Ich glaube es reicht sogar, wenn einfach nur Elektronen abgegeben werden. Das wird ja bei Booten mit den Opferanode macht.
      12. Berliner Fiat 500 Treffen
      8.-10. August 2014
      Schön wars, Nachlese unter www.panini-radente.de